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Scheinbar mühelos verschränkt Benjamin Asare Welten und lebt Interkulturalität als Selbstverständlichkeit. 

Aufgewachsen in einem Hamburger Brennpunktstadtteil ist er verschiedenen kulturellen Traditionen ausgesetzt – der afrikanischen Prägung seines ghanaischen Vaters einerseits und der künstlerischen Ausrichtung der Familie seiner Mutter andererseits. Asare legt sich nicht fest.

Er fühlt sich wohl im Zwischenraum und ist das Eine und das Andere zugleich: „Ich möchte alles“, sagt er und deshalb bedient er sich aus allem, was er vorfindet und was ihn interessiert. Daraus formt sich etwas Neues, ganz Eigenes: eine unverwechselbare Identität.